Auf der Flucht

 

Der Weg ist noch weit, ich
lauf los, immer gegen die Zeit, immer
das Gefühl, das mich jemand verfolgt,
einer von denen der nur blind die Befehle befolgt,
bin unterwegs seit Tagen, der Hunger beherrscht mich,
trübe Gedanken vernebeln die Sicht,
das Ziel ist egal, es ist,
überall besser als da wo ich herkomme.
viele der Gefährten auf dem Weg verloren,
viele ertrunken, verhungert und im Schlaf erfroren,
doch ich lauf weiter, denn ich hab keine Zeit zu trauern,
kämpf gegen innere Blockaden und ich lauf gegen Mauern,
die mir den Weg abschneiden, ich komm hier nicht raus,
steh vor verschlossen Türen in diesem Geisterhaus,
wann hat der Spuk ein Ende, ich hab keine Kraft mehr, ausgebrannt und leer und ich bin…

…auf der Flucht

Ich bräuchte mehr Zeit, ich
bin auf dem Weg doch da Ziel ist noch weit, immer
das Gefühl getrieben zu sein, doch irgendwann werde ich mich aus diesem Käfig befreien.
bin unterwegs seit Wochen, hab den Anschluss verloren,
hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Zorn,
die Zweifel werden stärker, darf den Mut nicht verlieren,
muss die nächste fiktive Grenze passieren
Nebelschwaden ziehen vorbei,
eine Sirene ertönt, überall Polizei,
egal wo ich hingehe, ich bin nicht allein,
hab genug davon draussen zu sein,
aus Licht wird Schatten, aus Schatten wird Licht,
und am Ende des Weges wird dann neu gemischt,
der Gegner ist mächtig, die Karten gezinkt,
mal seh’n was der Tag noch so bringt,
und ich bin…

…auf der Flucht